Werkstatt

Als ich die fast vier Meter hohen Räume zum ersten Mal betrat, war mir klar: Hier will ich arbeiten! Die Raumhöhe ist ebenso wie das Metallpodest, bei dem man sich keine Gedanken machen muss, wenn einmal etwas zu Boden fällt, ideal für plastisches Arbeiten. Eine ganze Anzahl von Nischen schienen wie dafür geschaffen, durch Plastiken belebt zu werden, und in eine große Nische passte genau der Lieblingsteppich meiner Großmutter, die ihn nach Jahrzehnten, die sie in China verbracht hatte, mit nach Norwegen nahm.

Der Gedanke, meine Pausen und Mußestunden in dem nach Süden gelegenen ruhigen, kleinen Hinterhofgarten mit seinen würzigen Kräutern und zahllosen Blumen zu verbringen, reizte mich zusätzlich. Und eine kleine Küche ermöglicht es für meine Patienten, Kursteilnehmer und mich immer eine Kanne frischen, heißen Tees bereit zu halten ...

Jetzt wo der Raum voll eingerichtet ist, das Werkzeug bereit liegt und sich die Regale mit immer mehr Werken füllen, bestätigt sich, dass man sich an diesem Ort gut aufrichten kann und kreative Arbeiten entstehen, die auch ruhig größer sein können. Und nach der Arbeit locken der benachbarte Schlosspark ebenso wie der Botanische Garten zur Erholung.

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